Toilettensanierung
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NewsMontag, 29. Januar 2024

Unsere Toilettensanierung ist endlich abgeschlossen

01/Artikel

Manche Projekte klingen unspektakulär und sind trotzdem riesig. Unsere Toilettensanierung ist so eins und es war höchste Zeit dafür.

Wer in den letzten Jahren im Orange war, kennt das Thema vermutlich aus eigener Anschauung: Unsere Toiletten waren, sagen wir es freundlich, ordentlich in die Jahre gekommen. Kein Wunder eigentlich, denn sie sind seit rund 50 Jahren fast unverändert und lange Zeit die einzigen Toiletten in der ganzen Kirche. Bevor oben die früheren Nebenräume umgebaut wurden, sind hier über Jahrzehnte hinweg wirklich alle durchgegangen. Mindestens dreißig Jahre lang, vermutlich länger.

Wir haben in der ganzen Zeit unser Bestes getan, um die Anlage in Schuss zu halten. Reparaturen hier, ein Austausch da, und vor allem: immer schön sauber halten. Aber ehrlich sein muss man auch, die letzten zehn Jahre waren die Toiletten eher eine Zumutung als ein Aushängeschild. Wir haben das Beste daraus gemacht, so lange es ging. Irgendwann war aber einfach klar: Da muss etwas Grundlegendes passieren.

Ein Projekt mit langem Anlauf

Der Umbau war über mehrere Jahre hinweg geplant. Der größte Brocken war, wie so oft, die Finanzierung. Als die geklärt war, gemeinsam mit der Stadt Erlangen und Kirchengemeinde gestemmt, konnte es endlich losgehen. Und zum Glück standen wir dabei nicht allein da: Carina Drechsler, ein ehemaliges Mitglied und Architektin, hat uns zur Seite gestanden und das ganze Projekt mit uns und für uns durchgeplant. Sie hat unsere Wünsche aufgenommen, daraus ein durchdachtes Konzept gemacht und uns auch bei der Suche nach den passenden Fachfirmen geholfen. Ohne sie wäre das in dieser Form nicht möglich gewesen. Denn wir wollten eben nicht einfach nur neue Fliesen an die alten Wände hängen. Wir haben die Räume komplett neu gedacht: die Aufteilung gedreht, den Zuschnitt verändert und an einigen Stellen bewusst umgeplant, damit am Ende alles besser funktioniert als vorher.

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Viel Eigenleistung, dann die Profis

Angefangen haben wir mit dem Abriss und den haben wir selbst gemacht. Wir haben die alten Toiletten entkernt und alles herausgerissen, was raus musste. Danach kamen die Fachfirmen ins Spiel: neue Fliesen, neue Keramik, ausgetauschte Leitungen und an vielen Stellen neue Elektrik. Und dann kam der Teil, auf den wir besonders stolz sind: unsere eigenen Extras. Zum Beispiel haben wir eine Lautsprecheranlage in den Toiletten installiert. Ein Wunsch, den viele Mitglieder schon länger hatten. Damit können wir jetzt einerseits Durchsagen machen und andererseits einfach etwas Hintergrundmusik laufen lassen. Kleine Sache, große Wirkung.

Was jetzt alles besser ist

An den Damentoiletten haben wir die Anordnung so verändert, dass man von der Tür aus nicht mehr direkt auf die Kabinen schauen kann. Früher war das anders, und gerade als Safe Space war uns dieser Punkt wichtig. Außerdem gibt es dort jetzt eine richtige Schminkecke mit großem Spiegel, Ablage und Hygieneprodukten, an der man sich in Ruhe zurechtmachen kann. Auch hinter den Kulissen hat sich einiges getan. Wir haben ein automatisches Entlüftungssystem eingebaut und dafür die alten Fenster geschlossen, sodass die Belüftung jetzt von allein regelt, was sie regeln soll. Für die richtige Atmosphäre sorgen neue LED- und indirekte Beleuchtung sowie die schönen neuen Fliesen an den Wänden.

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Und was im Alltag oft untergeht, für uns aber Gold wert ist: Wir haben unseren Putzraum deutlich vergrößert. Endlich lassen sich Putzmaschine und Material ordentlich verstauen, statt irgendwo dazwischengequetscht zu werden. Unterm Strich ist aus einem echten Sorgenkind ein Raum geworden, den wir gerne herzeigen. Dass das gelungen ist, liegt an vielen Händen und Unterstützern: an unseren Mitgliedern, die beim Abriss und bei den Installationen mit angepackt haben, an den Fachfirmen, der finanzeiieln Unterstützung durch die Stadt Erlangen und ganz besonders an Carina, die das Ganze möglich gemacht hat. Ein großes Dankeschön an alle, die dabei waren!


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